THW Bad Segeberg

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Planungsseminar der TEL KatS Kreis Segeberg

Veröffentlicht am Samstag, 01. Dezember 2012 von Malte Westphal | schon 5067 mal aufgerufen

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Harrislee, 26.11.-28.11.2012. Das diesjähge Planungsseminar des vorbereitenden Katastrophenschutzes des Kreises Segeberg wurde wie in den Vorjahren an der Landesfeuerwehrschule Schleswig-Holstein in Harrislee bei Flensburg durchgeführt.

Aus dem Ortsverband Bad Segeberg nahm der Fachberater Malte Westphal als Vertreter des THW in der Übungsleitung und als S34 in der TEL-KatS  an dieser Übung teil. Aufgabe dieses Planungsseminares ist es, die Abläufe zwischen der Technischen Einsatzleitung Katastrophenschutz (TEL-KatS) und dem Führungsstab zu üben sowie die Abarbeitung eines Großschadenereignisses zu bewältigen.

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Da in diesem Jahr die TEL-KatS ohne den Führungsstab anreisen musste, wurde die TEL-KatS als Führungsunterstützungsinstrument für den Einsatzleiter vor Ort eingesetzt. Angenommenes Schadenszenario war ein bestätigter Kampfmittelfund im Bad Segeberger Stadtgebiet.

Im Südstadtbereich ist es zum einem Bombenfund bei Baggerarbeiten im Bereich des Matthias-Claudius-Weg / Ecke Falkenburger Str. gekommen.
Da es sich nach Lageerkundung des Kampfmittelräumdienstes, um eine 450 Kilo schwere amerikanische Sprengbombe (Fliegerbombe) aus dem zweiten Weltkrieg, mit einem chemisch mechanischen Langzeitzünder handelte, musste mit einer bestehenden akuten Explosionsgefahr gerechnet werden. Die Bombe musste also  zeitnah vor Ort entschärft werden.

Umfangreiche Räumungen der anliegenden Häuser und Wohnungen sowie Straßensperrungen in einem Umkreis von 1000 m, im Umkreis des Fundortes des Blindgängers, waren nötig geworden.

Kurz nach Übungsbeginn wurden erste Lagemeldungen durch die bereits im Einsatz befindlichen Kräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes simuliert. Diese wurden an die TEL-KatS weitergegeben.

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Die Aufgaben der bis zum Übungsende eingesetzten 771 Einsatzkräfte, darunter 66 aus den THW-Ortsverbänden Bad Segeberg, Kaltenkirchen, Norderstedt, Wahlstedt und Ahrensburg waren unter anderem die Unterstützung von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei bei notwendigen Evakuierungen. Hier wurde dem OV Bad Segeberg ein eigener Einsatzabschnitt zugeteilt. Die Fachgruppen Beleuchtung der OV Ahrensburg und Norderstedt sowie der 2. Bergungsgruppe des OV Wahlstedt, bekamen die Aufgabe der großflächigen Ausleuchtung der Fundstelle. Der Radlader der Fachgruppe Räumen des OV Kaltenkirchen unterstützte zusätzlich den Kampfmittelräumdienst.

Die Übung wurde erfolgreich abgeschlossen, wobei sich abermals die sehr gute Zusammenarbeit des THW mit der Feuerwehr, dem Rettungsdienst sowie der Polizei zeigte.

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Dieser Beitrag wurde erstellt am Samstag 1. Dezember 2012 um 10:38.

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