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Vorbereitungen für Hochwassereinsatz in Lauenburg

ad Segeberg, 04.06.2013 Frankfurt/Oder, Greifswald, Dannenberg, Ammersbek, Reinfeld, Gelting, Fehmarn, Büsum, Behrensdorf, immer wieder Lauenburg: Die Liste der Orte, an denen die THW-Helfer aus Bad Segeberg bei Hochwasser schon geholfen haben, kann noch verlängert sich werden.

Und wird sie wohl auch, denn die Hochleistungspumpen des THW, von denen eine auch in der Kalkbergstadt stationiert ist, sind zur Zeit wieder sehr gefragt. “Die Stadt Lauenburg hat sich vorsorglich Pumpen reserviert”, weiß Hans-Joachim Sakowski, Ortsbeauftragter des Technischen Hilfswerks in Bad Segeberg.

“Wir waren bereits 2002 und 2011 in Lauenburg, und wir bereiten uns auch jetzt wieder darauf vor”, so Sakowski weiter.
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Einsatz: Drohende Überschwemmung in Ammersbek

Einsatz Nr. 06/11
von 07.02.2011 15:25
bis o9.02.2011 21:00
Ort Ammersbek, Kreis Stormarn
Helfer 12
Fahrzeuge LKW Lbw, WLF, MTW OV
Gerät Hochleistungspumpe, WILO-Tauchpumpen, Sandsäcke
Anforderer THW GSt Lübeck
Zusammen-arbeit mit Feuerwehren Kreis Stormarn,
DRK Stormarn 2. Betreuungsgruppe,
THW OV Bad Oldesloe
THW OV Ahrensburg
THW OV Lübeck
THW OV Mölln
THW HH-Bergedorf
THW HH-Eimsbüttel
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/strong>Ammersbek, 07.02.2011 Am Montag Nachmittag wurde der Ortsverband Bad Segeberg mit seiner Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen durch die THW-Geschäftsstelle Lübeck zu einem Einsatz in Ammersbek / Kreis Stormarn angefordert.

Die Aufgabe unserer Helfer war es, die eingesetzten Einheiten von Feuerwehr und THW bei den Pumparbeiten an den Timmenhorner Fischteichen mittels der Hochleistungspumpe 5000 l/min und mehrerer Tauchpumpen, sowie durch die Lieferung und Verbau von Sandsäcken zu unterstützen.

Nach ergiebigen Regenfällen lief das Wasser bereits an mehreren Stelle über den Damm, bedrohte mehrere Gärten und überschwemmte bereits die nahe L225, die darauf hin für den Verkehr gesperrt werden musste.
Der Deich war mittlerweile so stark aufgeweicht, dass das Wasser teilweise schon aus dem Deichfuß sickerte.

Zur Stabilisierung begannen die Einsatzkräfte damit den Damm mit Sandsäcken zu verstärken, die auch von unserem Ortsverband zur Einsatzstelle geliefert wurden.

Zur Erhöhung der Pumpleistung wurden nach und nach drei leistungsstarke WILO-Tauchpumpen zum Einsatz gebracht, die jede für sich eine Förderleistung von knapp 2500 l/min besitzen.
Der benötigte Strom wird dabei durch eine Netzersatzanlage des OV Bad Oldesloe geliefert.

So wurde der Teich zu Spitzenzeiten, allein durch unseren Ortsverband, um 12.500 l/min entlastet.

Im Laufe des Dienstag wurden aus weiteren THW-Ortsverbänden Hochleistungspumpen zum Einsatz gebracht.
Allerdings mussten die Helfer schnell feststellen, dass die Kapazität des Vorfluters für diese Wassermengen nicht ausreicht und die Förderleitung wieder reduzieren.
Aus diesem Grund liefen seit dem Abend nur noch unsere WILO-Tauchpumpen.

Am späten Mittwoch Abend konnte der Einsatz nach Entspannung der Lage abgeschlossen werden. Nach Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft endete für unsere Helfer diese 50-stündige Hilfeleistung um 21:00 Uhr.

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Déjà-vu am Wischhof – Garten stand wieder unter Wasser

Einsatz Nr. 03/11
von 05.02.2011 13:00
bis 05.02.2011 19:00
Ort Bad Segeberg, Wischhof
Helfer 18
Fahrzeuge LKW Lbw. WP, MzKW, MTW Ztr.
Gerät NEA 175 kVA, Wilo Tauchpumpen, Stromverteilersatz
Anforderer Zweckverband Mittelzentrum Bad Segeberg/Wahlstedt
Zusammen-arbeit mit
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Bad Segeberg, 05.02.2011 Gleiche Stelle, gleiche Lage – der mehr als 24-stündige Dauerregen vom Wochenende hinterließ mal wieder seine Spuren am Wischhof.

Bereits Mitte November waren unsere Helfer dort im Einsatz, um Regenwasser ab zu pumpen, das sich in tiefer gelegenen Gärten gestaut hatte.

Da unsere Einsatzkräfte mit der Lage bereits vertraut waren, wussten Sie dass dort nur leistungsfähige Elektrotauchpumpen zum Einsatz kommen konnten.
Für deren Betrieb wurde der 175kVA Stromerzeuger der 2. Bergungsgruppe benötigt – kein anderes Aggregat ist dafür leistungsfähig genug. Déjà-vu am Wischhof – Garten stand wieder unter Wasser weiterlesen

Pressemitteilung: THW Bad Segeberg unterstützt wieder den Kampf gegen das Elbwasser

ie schon in den Jahren 2002 und 2006 ist das Bad Segeberger THW auch jetzt wieder ausgerückt, um die örtlichen Einsatzkräfte in Lauenburg im Kampf gegen das Hochwasser zu unterstützen.

„Vorerst sind wir nur mit drei Helfern, einigen Tauchpumpen und der großen Hochleistungspumpe vor Ort“, erläutert Bad Segebergs THW-Ortsbeauftragter Hans-Joachim Sakowski.
„Wenn nötig, sind wir aber in der Lage, binnen kürzester Zeit auch mit 20 Mann dorthin auszurücken“, so der THW-Chef weiter.

Manpower ist in Lauenburg genügend vorhanden. Wie Kreiswehrführer Michael Raddatz berichtet, wird schon seit Tagen die Lauenburger Feuerwehr von sämtlichen Wehren der Umgebung personell unterstützt. „Natürlich helfen wir auch den THW-Kameraden beim Schläucheschleppen“, so Raddatz.
Insgesamt sind es mittlerweile fast 200 freiwillige Helfer von Feuerwehr, THW, DRK, DLRG. Pressemitteilung: THW Bad Segeberg unterstützt wieder den Kampf gegen das Elbwasser weiterlesen

Einsatz in Lauenburg beim Elbehochwasser 2011

Einsatz Nr. 02/11
von 22.01.2011 09:00
bis 25.01.2011 20:30
Ort Lauenburg
Helfer 3
Fahrzeuge LKW Lbw. WP
Gerät Hochleistungspumpe, Chiemsee-Pumpe
Anforderer
Zusammen-arbeit mit THW Ortsverbände Lauenburg, Mölln, Elmshorn, Wismar, Schwerin, HH-Bergedorf, Feuerwehr Lauenburg, DRK, DLRG
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Auf der Seite des Landesverbandes
Pegel Online

auenburg, 22.01.2011 Beim diesjährigen Frühjahrs-Hochwasser an der Elbe unterstützen THW-Kräfte aus ganz Norddeutschland die Feuerwehr in Lauenburg, um das Wasser mit Pumpen uns Sandsäcken so weit es geht aus der historishen Altstadt zurück zu halten.

Mit der Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen ist das THW Bad Segeberg in diesen Einsatz eingebunden.
Dabei bringen unsere Helfer leistungsfähige Pumpen zum Einsatz, die das Wasser aus der Kanalisation über die Sandsackwälle zurück in die Elbe befördern. So ist es nur vereinzelt zu überfluteten Häuseren und Straßen gekommen ist.

Am Sonntag erreichte der Pegelstand bei Lauenburg die Marke von 9,23 Metern und lag damit sogar 11 cm über dem Höchststand der “Jahrhundertflut” von 2006.

Mittlerweile geht das Hochwasser langsam zurück, bleibt aber auf hohem Niveau.
Am Montag Mittag war der Pegel bereits wieder auf 9,11 Meter gesunken (14:15 Uhr) und ist damit innerhalb 24 Stunden um 12 cm gefallen.
Sollte sich die Lage weiterhin so entspannen, rechnen die Behörden damit dass der Einsatz am Mittwoch beendet werden kann.

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See droht Behrensdorf zu überfluten

Einsatz Nr. 33/10
von 19.11.2010 18:00
bis 20.11.2010 03:30
Ort Behrensdorf, Ostsee
Helfer 9
Fahrzeuge MLW WP, Lkw Lbw. WP, Anh. WP, MTW ZTr.
Gerät Hochleistungspumpe
Anforderer THW Preetz
Zusammen-arbeit mit Feuerwehr Kreis Plön, THW Mölln,
THW Oldenburg,
THW Preetz,
THW Plön
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ehrensdorf, 19.11.2010 Ein drohender Deichbruch bei Behrensdorf/Ostsee führte am frühen Abend des 19. November zu einem Großeinsatz von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk.

Es bestand die Gefahr, dass die Binnendeiche im Kossauauslauf dem Wasserdruck nicht mehr standhalten und brechen könnten. Infolgedessen hätten die Wassermassen die nahegelegene Ortschaft Behrensdorf überflutet.

Normalerweise reguliert ein Sperrwerk in Lippe den Wasserstand. Nach starkem Ostwind in den vergangenen Tagen war das Ostseewasser im Hafen jedoch 55 Zentimeter über dem Normalstand und damit wenige Zentimeter höher als der Wasserstand im Binnensee.

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Wasser stand 30 cm hoch im Garten

Einsatz Nr. 31/10
von 13.11.2010 08:00
bis 13.11.2010 18:00
Ort Bad Segeberg, Wischhof
Helfer 18
Fahrzeuge MLW WP, LKW Lbw., MzKW, NEA 175kVA
Gerät Wilo-Pumpen, Mast TP 15-1, Chiemsee-Pumpe, Energieverteilersatz
Anforderer Zweckverband Mittelzentrum Bad Segeberg-Wahlstedt
Zusammen-arbeit mit
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ad Segeberg, 13.11.2010 Der viel zu feuchte Herbst hinterließ vielerorts seine Spuren, so auch in der Regenwasserbeseitigung an der Straße Wischhof in Bad Segeberg.

Dort hatte sich durch verstopfte Abläufe im Laufe von Tagen so viel Oberflächenwasser auf einer Wiese aufgestaut, dass auch ein tiefer gelegener Garten auf großer Fläche bis zu 30 cm unter Wasser stand.
Insgesamt waren ca. 2000 m² überflutet.

Auf Anforderung des zuständigen Abwasserzweckverbandes begannen wir mit dem Abpumpen des unerwünschten Nasses.
Durch ungünstige Geländeverhältnisse, der Garten war sehr stark aufgeweicht und die Wiese durch dichtes Laubwerk schlecht zugänglich, kam hier nur der Einsatz von transportablen Elektrotauchpumpen infrage.
Für deren Stromversorgung war die 2. Bergungsgruppe mit ihrem 175 kVA Stromerzeuger zuständig. Wasser stand 30 cm hoch im Garten weiterlesen

Überflutete Fischteiche – Damm drohte zu brechen

Einsatz Nr. 30/10
von 06.11.2010 13:00
bis 06.11.2010 19:00
Ort Leezen
Helfer 4
Fahrzeuge LKW Lbw. WP
Gerät Hochleistungspumpe
Anforderer Privat
Zusammen-arbeit mit
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eezen, 05.11.2010 Ergiebige Regenmengen führten in den vergangenen Tagen in Südholstein zu zahlreichen überfluteten Landstrichen.
Betroffen davon war auch der Besitzer dreier Fischteiche in Leezen. Bei einer Kontrolle musste dieser Feststellen, dass der Damm zwischen dem mittleren und unteren Teich durch Überspülungen bereits sehr stark in Mitleidenschaft gezogen war – es fehlte bereits ein großes Stück an der unteren Seite.
Da der Ablauf sehr stark verstopft war und immer mehr Wasser von den angrenzenden Feldern nachdrückte, war ein Bruch des Dammes nicht mehr auszuschließen. Überflutete Fischteiche – Damm drohte zu brechen weiterlesen

Klärwerk in Glückstadt übergelaufen

Einsatz Nr. 29/10
von 05.11.2010 13:30
bis 05.11.2010 20:00
Ort Glückstadt
Helfer 2
Fahrzeuge LKW Lbw. WP
Gerät Hochleistungspumpe
Anforderer FFW Glückstadt
Zusammen-arbeit mit FFW Glückstadt
THW Elmshorn
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Glückstadt, 05.11.2010 Nach ergiebigen Regenfällen mit Mengen von bis zu 45 l/m² herrschte im Raum Glückstadt der Ausnahmezustand. Ein kritischer Zustand wurde erreicht, nachdem auch das örtliche Klärwerk die Wassermassen nicht mehr fassen konnte und über zulaufen drohte, denn auch der reguläre Ablauf war bereits überlastet. Zahlreiche Feuerwehren waren vor Ort im Einsatz, unterstützt durch Einheiten der Feuerwehr Hamburg und THW-Ortsverbände Elmshorn und Hamburg-Bergedorf mit ihren Hochleistungspumpen.

Die Einsatzkräfte waren seit 03:00 Uhr unermüdlich damit beschäftigt das Wasser an mehreren Stellen über den Deich in das Elbvorland zu leiten.

In den frühen Mittagsstunden wurde auch von unserem Ortsverband die Hochleistungspumpe zur Unterstützung angefordert – zum Einsatz kam diese dann allerdings nicht mehr, da sich die Lage unerwartet schnell entspannte. Klärwerk in Glückstadt übergelaufen weiterlesen

Bilanz des Pumpeinsatzes in Reinfeld

ad Segeberg, 09.03.2010 Nach fast 120 Einsatzstunden wurden die Pumpen am Reinfelder Herrenteich am Abend des 08. März endgültig abgeschaltet. Damit endete der wohl größte Einsatz für unsere Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen.

Unsere Börger-Pumpe war damit fast 120 Stunden im Dauerbetrieb. Bei einer Förderleistung von 5000 Litern in der Minute wurden so um die 36.000.000 Liter Wasser aus dem Herrenteich gepumpt.

Rund um die Uhr war immer mindestens ein Helfer aus Bad Segeberg vor Ort um die ordnungsgemäße Funktion des Gerätes zu gewährleisten. Mit den Teams zu Auf- und Abbau waren unsere Helfer damit 295 Stunden im Einsatz.

16 THW Ortsverbände mit insgesamt 11 Großpumpen aus ganz Norddeutschland waren an diesem Einsatz beteiligt. Zu Spitzenzeiten wurden pro Minute fast 100.000 Liter Wasser gefördert, in der Summe waren es beinahe 410 Millionen Liter. Nach einer Berechnung der Feuerwehr Reinfeld wären dafür 122 Tragkraftspritzen vonnöten gewesen!
Der Pegel konnte von Anfangs 9,47 Meter auf 8,68 abgesenkt werden.
In hervorragender Zusammenarbeit mit den örtlichen Behörden, den Kameraden von Feuerwehr, DRK und ASB konnte die Katastrophe von der Stadt Reinfeld abgewendet werden.

Dafür dankte Bürgermeister Gehard Horn allen beteiligten am Ende des Einsatzes im Namen der Stadt sehr herzlich.

Was vom Großeinsatz noch bleibt sind die vier automatischen Pegelmessgeräte des THW, die die aktuellen Wasserstände online übertragen und so eine kontinuierliche Überwachung ermöglichen – denn noch ist das Tauwetter nicht vorüber.
So kann im Notfall rechtzeitig reagiert werden.