THW Bad Segeberg

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Vorbereitungen für Hochwassereinsatz in Lauenburg

Veröffentlicht am Dienstag, 04. Juni 2013 von Axel Gülzow | schon 3612 mal aufgerufen

Die Pumpe steht ganz nah am Elbwasser und hält ihre eigenen "Füsse" trocken.

Bad Segeberg, 04.06.2013 Frankfurt/Oder, Greifswald, Dannenberg, Ammersbek, Reinfeld, Gelting, Fehmarn, Büsum, Behrensdorf, immer wieder Lauenburg: Die Liste der Orte, an denen die THW-Helfer aus Bad Segeberg bei Hochwasser schon geholfen haben, kann noch verlängert sich werden.

Und wird sie wohl auch, denn die Hochleistungspumpen des THW, von denen eine auch in der Kalkbergstadt stationiert ist, sind zur Zeit wieder sehr gefragt. „Die Stadt Lauenburg hat sich vorsorglich Pumpen reserviert“, weiß Hans-Joachim Sakowski, Ortsbeauftragter des Technischen Hilfswerks in Bad Segeberg.

„Wir waren bereits 2002 und 2011 in Lauenburg, und wir bereiten uns auch jetzt wieder darauf vor“, so Sakowski weiter.

Die in Bad Segeberg stationierte Fachgruppe „Wasserschaden / Pumpen“ hat eine Stärke von 12 Mann, die aber bei Bedarf von den anderen Gruppen im Ortsverband personell unterstützt werden. Sakowski: „Wir haben auf den Lkws und Anhängern mehrere tausend Meter Schläuche dabei, die gesamte Pumpleistung beträgt über 25.000 Liter. Das sind ca. 170 Badewannen. Pro Minute.“

Gerade bei Hochwassereinsätzen wird jede helfende Hand gebraucht. Und so wirbt der Ortsbeauftragte denn auch: „Je mehr Männer und Frauen ehrenamtlich beim Technischen Hilfswerk mitmachen, umso besser können wir helfen. Nicht nur an der Elbe, denn auch im Kreis Segeberg gibt es oft genug für uns zu tun.“ Er denke dabei unter anderem an das Unwettertief „Claudia“, das im Sommer 2002 – fast zeitgleich mit dem Elbehochwasser – für etliche THW-Einsätze in den Kreisen Segeberg und Ostholstein gesorgt hatte. „Wer mitmachen möchte, kann sich gerne jederzeit bei uns melden“, so Sakowski.

Vorerst bereiten sich die Segeberger aber vor, im Laufe der Woche nach Lauenburg auszurücken und dort mit dafür zu sorgen, dass die durch das Wasser verursachten Schäden sich in Grenzen halten. Wie schon oft zuvor.

 

Dieser Beitrag wurde erstellt am Dienstag 4. Juni 2013 um 12:45.
Letzte Aktualisierung am Mittwoch 5. Juni 2013 um 15:50 durch Sebastian Haasch.

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