Ein ganz normaler Ausbildungsdienst

Bad Segeberg, 13.02.2016. Die Fachausbildung der Teileinheiten im Technischen Zug genießt nicht nur bei den Einsatzkräften des THW Bad Segeberg einen hohen Stellenwert. Eine solide Ausbildung ist die Grundlage für gute Arbeit im Einsatz.

Nach einer kurzen morgendlichen Besprechung starteten die beiden Bergungsgruppen und die Fachgruppe Ortung mit ihrer Ausbildung nach Themenplan, dem Arbeiten mit der Motorkettensäge und entfernen von Windbruch nach einem Sturm. Unter der fachkundigen Aufsicht unseres neuen Ausbilders für die Bedienung von Motorkettensägen, konnte eine Vielzahl von Helfern unter anderem ihre Befähigung bzw. die jährliche Unterweisung an der Motorkettensäge ablegen.

Stärken konnten sich die Helfer beim Mittagessen, einem hervorragenden, selbst von unserem Küchenteam zubereiteten Chili con Carne.

Die erst Anfang dieses Jahres in Dienst gestellte Fachgruppe Elektroversorgung nahm nach einem Theorie-Vormittag ihre Ausbildung wieder auf und verlegte mit der kompletten Ausstattung in die Nähe von Westerrade. Hier wurden die Helfer in die Erdung von Netzersatzanlagen (NEA) eingewiesen. Laut DIN/VDE fallen die NEA des THW in den Bereich „Baustellen oder nicht ortsfeste Anlagen“ und müssen grundsätzlich der Systemform entsprechend, ausreichend geerdet sein.

Unter dessen stiegen die Helfer der Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen in den Untergrund von Bad Segeberg. Diese hatten auf ihrem Ausbildungsplan, dass Arbeiten in und an Kanalschächten. Nach Darlegung sämtlicher Unfallverhütungsvorschriften und dem technischen Ausschließen einer Schadstoffgefährdung für die Helfer im Kanalnetz, konnten diese das fachgerechte Ablassen und Herausziehen von Helfern und Ausstattung üben.

Ein ganz normaler Ausbildungsdienst eben, Grundlage für die erfolgreiche Einsatzdurchführung.